Masterplan IT@MV2020
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Grundsatzdokument

1. Ausgangssituation

Mecklenburg-Vorpommern ist das nordöstlichste Bundesland Deutschlands und bietet mit rund 1,7 Millionen Der sich vollziehende Übergang zur digitalen Gesellschaft, wie sie durch die Fortschritte in den Informationstechnologien (IT) ermöglicht wird, hat tief greifende Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Bildung, das Gesundheits-wesen, die Kultur und alle anderen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Die Entwicklung der IT wird somit zum Gradmesser und zum Motor für den gesellschaftlichen Fortschritt überhaupt.

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den vergangenen Jahren eine IT-Industrie mit erheblichen Potentialen etabliert. Gegenwärtig arbeiten in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen zahlreiche Unternehmen und Institute mit über 14.000 Mitarbeitern, deren Wertschöpfung unmittelbar aus der Entwicklung, Vermarktung und dem Einsatz von IT resultiert.

Flankiert wird die IT-Industrie durch Lehre und Forschung auf dem IT-Gebiet in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen unseres Bundeslandes mit über 1000 Forschenden und Studierenden.

Wie nur wenige andere Branchen bietet die Entwicklung der IT-Industrie die Möglichkeit, eine hohe Wertschöpfungskraft und damit einher gehende Arbeitsplatz-effekte mit der gebotenen Bewahrung der naturräumlichen Besonderheiten Mecklenburg- Vorpommerns zu vereinen. Diese Potentiale und Zukunftsoptionen der IT-Branche sollen in der zukünftigen Darstellung unseres Bundeslandes nach innen und außen, aber auch in der Standortpolitik eine stärkere Würdigung erfahren.

Dies mit dem Ziel, die Vermarktung von IT-Produkten und -Dienstleistungen bundesweit und international weiter zu verbessern. Obwohl es bereits einige Netzwerke zu Teilbereichen der IT gibt, fehlt bisher eine landesweit agierende Dachorganisation, die die Interessen der gesamten IT-Branche im Land wirkungsvoll bündelt und vertritt, entsprechende Lobby- und Marketingarbeit organisiert und offensiv nach außen trägt.

Im Interesse der im IT-Bereich vertretenen Unternehmen, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen und zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern soll ein innovativer und kreativer Verbund entstehen, welcher die sich ergebenen Chancen ausnutzt, die Ausstrahlungskraft der IT-Aktivitäten, -Produkte und -Dienstleistungen des Landes verstärkt, neue Absatzmärkte erschließt, Entwicklungen und Produktionsabläufe unterstützt und Risiken der Unternehmen reduziert. Synergien und Funktionalität der IT und der Sachverstand ihrer Experten sollen gebündelt vorgestellt werden, um neue und weitere Unternehmensbereiche sowie Investoren und Kunden außerhalb des Landes anziehen zu können.

2. Initiatoren

Die Initiatoren der IT-Initiative M-V sind private Unternehmen, IHK?s, Forschungs-einrichtungen, Hochschulen und Verbände aus Mecklenburg-Vorpommern sowie das Wirtschaftsministerium MV.
Ziel der IT-Initiative ist die Bündelung und Koordination von Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Landes zur allseitigen Weiterentwicklung des IT-Standortes M-V. Insbesondere werden dabei folgende Zielstellungen verfolgt:

  • Aktive Einflussnahme auf die Ausgestaltung der notwendigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung der IT-Branche im Land,
  • Intensivere und bessere Vermarktung des IT-Standortes M-V,
  • Verstärkte Einbeziehung der regionalen IT-Industrie in die Programme der EU zur Entwicklung der neuen Beitrittsländer,
  • Unterstützung des Absatzes der Produkte und Dienstleistungen der IT-Branche M-V national und international,
  • Verstärkung der Präsenz der IT-Branche M-V auf regionalen, nationalen und internationalen Märkten,
  • Definition und Erschließung neuer Märkte und Geschäftsfelder in enger Kooperation mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes,
  • Unterstützung der kooperativen Akquise von größeren Projekten und Aufträgen,
  • Generierung von EU-, Bundes- und Landesfördermitteln für IT-Unternehmen und ITForschungsprojekte,
  • Verstärkung der Präsenz von IT-Unternehmen und -Forschungseinrichtungen in europäischen und nationalen Verbundprojekten,
  • Förderung von Synergieeffekten durch existierende und neu entstehende Kompetenzzentren sowie durch die verstärkte Zusammenarbeit der IT-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen des Landes,
  • Ansiedlung weiterer Unternehmen der IT-Branche,
  • Unterstützung und Förderung von Neugründungen von Firmen zur weiteren Ausgestaltung des IT-Standortes M-V.
Mit diesen Zielstellungen vertritt die IT-Initiative M-V die gemeinsamen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen der Anbieter von Produkten, Dienst- und Forschungsleistungen der IT-Branche gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

3. Aufgaben

Diese Initiative soll in einer ersten Phase durch folgende Aufgaben und Aktivitäten weit reichende Wirkung erzielen:

  • Interessenvertretung. Die gemeinsamen Interessen der IT-Branche sollen gebündelt und offensiv gegenüber Politik und Gesellschaft vertreten werden.
  • Standortmarketing. Die IT-Initiative wird ein planmäßiges unternehmens-übergreifendes Marketing für den IT-Standort Mecklenburg-Vorpommern betreiben. Dazu gehören Messen, Fachtagungen und andere Veranstaltungen im Land, die Förderung der Beteiligung an nationalen und internationalen Messen und andere gemeinsame zielgerichtete Marketing-Aktionen.
  • Erfahrungsaustausch. Der organisierte Austausch von Erfahrungen,Problem-stellungen, Problemlösungen und praktischem Know-how auf interdisziplinärer regionaler, nationaler und globaler Ebene soll befördernd auf die beteiligten Unternehmen und ihre Mitarbeiter zurückwirken und Synergien freisetzen.
  • Kooperationen. Die IT-Initiative unterstützt die Bildung von (zeitweiligen) Unternehmensnetzwerken zur gemeinsamen Beteiligung an Ausschreibungen bzw. zur kooperativen Realisierung größerer Projekte.
  • Information. Die IT-Initiative soll fachübergreifende Konzepte zur Vermittlung von Informationen über Ausschreibungen, Institutionen, Personen, Projekte, digitale Publikationen und Veranstaltungen entwickeln und geeignet realisieren.
  • Gutachten. Die Initiative unterstützt die Geschäfts- und Forschungstätigkeit ihrer Mitglieder durch Gutachten bzw. Expertisen.

In einer nächsten Phase will die IT-Initiative M-V ihre Aktivitäten in folgender beispielhafter Richtung straffen und weiterentwickeln:

  • Ausdehnung der Kooperation. Zur Vertiefung von Landes- und bundesweiter sowie internationaler Zusammenarbeit (insbesondere im baltischen Raum) sind neue Möglichkeiten zu entwickeln und bestehende zu verstärken.
  • Ausbildung. Zur Sicherung des Qualifikationsniveaus der in der IT-Branche des Landes Tätigen unterstützt die IT-Initiative aktiv eine den jeweiligen Erfordernissen angepasste berufliche Aus- und Weiterbildung einschließlich der Hochschulausbildung von IT-Fachkräften.
  • Zeitweilige Arbeitsgruppen. Es sollen zu aktuellen Problemen themenspezifische oder interdisziplinäre Arbeitsgruppen mit konkretem Arbeitsauftrag und definierter Zeitbegrenzung gebildet werden. Ihre Arbeitsberichte sollen in Empfehlungen für Politik und Mitglieder der IT-Branche münden und entsprechend den Notwendig-keiten verbreitet werden.
  • IT-Datenbank M-V. Es soll eine Datenbank der IT-Unternehmen und -Experten im Land mit Informationen über ihre spezifischen Produkte, Expertisen, internationalen Kontakte, Publikationen, Mitwirkungen an Tagungen u. a. eingerichtet und auf einem Portal verwaltet werden.
  • Ethik im digitalen Zeitalter. Es sollen Grundsätze für einen verantwortungsvollen Umgang zwischen Entwicklern, Unternehmen, Informationsanbietern, Providern und Nutzern erarbeitet und über die IT-Initiative bereitgestellt werden.

4. Mehrwerte

Mehrwerte für die Vereinsmitglieder:

  • engagierte und qualifizierte Vertretung der brachenspezifischen Interessen durch einen einflussreichen Verband
  • Netzwerk zur Verfolgung gemeinsamer Ziele
  • Unternehmensübergreifendes nationales und internationales Marketing
  • Bündelung von Ressourcen und Erschließung von Synergien
  • Schaffung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform der einheimischen IT-Branche
  • Eruierung und Initialisierung geeigneter Investitions- und Fördermodelle
  • Unterstützung bei Finanzierungsrunden, Schaffung eines gemeinsamen Sprach-rohrs gegenüber Banken und Investoren
  • Zugänglich- und Nutzbarmachung von Ergebnissen aus Wissenschaft und Technik
  • Generierung von Kooperationen in Forschungs- und Entwicklungsprozessen
  • Bildung von Arbeitsgemeinschaften bei der Realisierung von Projekten
  • Erschließung des Baltischen und Europäischen Raumes für Kooperationen und als Markt Mehrwerte für das Land Mecklenburg-Vorpommern
  • Förderung des Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern durch die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Spezialisten
  • Zukunftsorientierte Unternehmensgründungen im IT-Umfeld
  • Fokussierte Aktionen
  • Public Relation zur Stärkung der vorhandenen Potentiale

5. Organisationsform und rechtlicher Status

Die IT-Initiative M-V wird als regionaler Branchenverband in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins konstituiert.

Entsprechend den o. g. Zielstellungen erfolgt die Arbeit in mehreren Arbeitsgruppen, wie beispielsweise:

  • Politische Interessenvertretung und Lobbyarbeit
  • Wissenschaftstransfer
  • Standortmarketing und Standortpolitik
  • Nationale und internationale Kontakte
  • Kooperation und Synergien
  • Ausbildung
Die Arbeit des Vereins wird durch die Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers begleitet.

6. Initialisierung

Die offizielle Gründung der Initiative erfolgt innerhalb einer öffentlichkeitswirksamen Aktion.
Teilnehmer der Gründungsveranstaltung sind:

  • Unternehmen der IT-Branche
  • Lehr- und Forschungseinrichtungen
  • Industrie- und Handelskammern
  • Verbände
  • Wirtschafts- und Bildungsministerium M-V
  • Technologie- und Kompetenzzentren
  • der Branche verbundene Persönlichkeiten
Im Anschluss an die Initialisierung erfolgt ein Aufruf zur Beteiligung der interessierten ITUnternehmen und Forschungseinrichtungen unseres Bundeslandes. Dieser als Mailingaktion transportierte Aufruf wird von einer Branchenbefragung flankiert, um die IT-Ressourcen des Landes quantitativ und qualitativ zu erfassen und die Zielvorgaben der Initiative an den Vorstellungen der potenziellen Mitglieder zu messen, entsprechend zu evaluieren und qualifiziert zu erweitern.



09.12.2004

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